Jahreshauptversammlung 2017

Bericht der Jahreshauptversammlung des Kreisverein Badische Jäger Konstanz e. V. vom 17. März 2017.

Erstellt am 18.04.2017

 

Ergebnisprotokoll der Jahreshauptversammlung

 

17. 03.2017 Gaststätte Dornsberg

Beginn: 19:10 Uhr

Ende: 22:40 Uhr

 

Anlage zum Protokoll:

Anlage 2 = Ehrungen

Anlage 3 = Bläser Anlage

4 = Schützen Anlage

5 = Kassenbericht

Anlage 6 = Satzungsneufassung

 

Anwesenheit:

104 eingetragenen Mitgliedern = 14 % der Mitglieder

 

Begrüßung der Gäste nach dem Jagdhornauftakt durch den KJM Dr. Störzer:

MdB Andreas Jung

MdL Dorothea Wehinger, Grüne

MdL Jürgen Keck, FDP

Herrn Dezernent Neugebauer in Vertretung von Herrn Landrat Hämmerle

Herrn Wolf Riedl, stellvertretender Landesjägermeister

Herrn Dr. Gellert, Veterinäramt

Frau Dr. Peck, Kreisforstamt

Herrn Herbster, LEV  

Frau Katharina Keller UJB

Frau Svenja Wrede, Leiterin des Ordnungsamtes

Presse  

 

TOP 1: Ehrung der verstorbenen:

Verstorben sind Ewald Ranzenberger, Gottfried Köhler, Erich Jäckle, Gottfried Moßbrugger Graf Christoph Douglas, Martin Österreich. Otto Martin, Dieter Braun

Die Jagdhornbläser entsandten einen letzten Gruß.                                               

 

TOP 3 Ehrungen langjähriger Mitglieder siehe Anlage 2:

Zum besonderen Ehrenmitglied wurde Frau Andrea Gerisch ernannt. Sie unterstützt unermüdlich seit Jahren ihren Partner Kurt Kirchmann bei seinen Einsätzen“ Lernort Natur“. Frau Gerisch vermittelt bei den vielfältigen Einsätzen den Besuchern ein umfangreiches Natur-Wissen, von den Kindern wird Sie sehr umschwärmt. Als Dankeschön erhält Sie die DJV Nadel in Bronze.

 

TOP 2 Grußworte der Gäste:

MdB Andreas Jung bedankte sich bei Dr. Störzer für seinen unermüdlichen Einsatz.

 

MdL Dorothea Wehinger verwies auf das modernste Landesjagdgesetz in der BRD, hier war leichte Unruhe unter den Anwesenden.

 

MdL Jürgen Keck sieht noch einigen Änderungsbedarf bei dem JWMG.

 

Herr Riedl bedankt sich bei Dr. Störzer für das Engagement im Kreisverein aber auch für seinen aktiven Einsatz im Präsidium. Die Mitglieder verwies er auf

  • die neue Brauchbarkeitsprüfung Hunde,
  • Änderung Waffengesetz bei der Aufbewahrung der Jagd-Waffen konnte die bisherigen Jagd-Waffenschränke A und B erhalten werden, bei Erben wird eine erhöhte Schranksicherheit (Klasse 0) gefordert,
  • der LJV steht hinter der gegründeten „Fellwechsel GmbH“ und bittet die Jägerschaft um Unterstützung

Herr Herbster in ausgewiesenen FFH-Gebieten ist der Landwirt verpflichtet, dass durch seine Art der Bewirtschaftung keine Verschlechterung eintritt. Dieses bedeutet auch, dass z.B. bei Sauschäden auf Wiesen das Ausbringen von einfachen Gras-Saatmischungen nicht mehr ausreicht. Hier muss der zum Wildschadenersatz verpflichtete Jäger mit dem Landwirt Kontakt aufnehmen.

 

TOP 4 Bericht des KJA:

Herr Neugebauer überbringt Grüße von Landrat Hämmerle und bedankt sich bei dem KJM für die gute Zusammenarbeit. Er erteilt der Frau Keller das Wort zum Bericht der UJB.

 

Frau Keller bedankt sich bei der Jägerschaft für die entgegenkommende Zusammenarbeit. Drei Hegegemeinschaften sind schon gegründet, eine Weitere hat den Antrag vorgelegt. Die Vogelgrippe war in diesem Herbst/Winter ein Aufgabenschwerpunkt. Die UJB hat in 8 Revieren zusammen mit dem jeweiligen Förster die Kirrungen vor Ort kontrolliert.

 

TOP 5 Bericht des KJM:

  • Der Kreisverein hat derzeit 737 Mitglieder, 47 Mitglieder sind im Jahr 16 hinzugekommen (HR KN = 134, HR Si-Ra=199, HR Eng =239, HR Sto =165).
  • Seit dem neuen JWMG sind 2 Jahre vergangen, jetzt haben wir im Kreis 3 bestätigte Hege-gemeinschaften (Höri, Hilzingen, oberes Aachtal, Stockach hat den Antrag eingereicht).
  • Die Hegegemeinschaften dienen der Biodiversität, dieses ist eine allgemeine Staatsaufgabe.  In den bestätigten Hegegemeinschaften wurden 166 Jungfüchsen abgeschossen, 60 % des gesamten Fuchsabschusses.
  • Das JWMG verlangt ab 2017 die Abgabe eines Wildtierberichts, hierzu werden noch behördliche Vorgaben erwartet.
  • Die vom Gesetz geforderten bleifreien Geschosse sind für die Jäger noch nicht zufriedenstellend. Bei den Geschossen (Thema waffenrechtliche Regelungen) hat der Bund eigentlich das Regelungsrecht. Bei der Besprechung am 30.01.17 mit MdB Jung, MdB Kordula Kovac,  Agrarausschuss und Minister Hauk wurde dieses Thema behandelt und die Beteiligten stimmten überein bei der kommenden Novellierung des BJagdG auf eine Minimierung des Bleieintrages in das Lebensmittel  Wild hinzuarbeiten. Dadurch wären gebondete Geschosse (Blei mit dem Geschossmantel fest verbunden) bei der Jagd zugelassen.
  • Ab 01. 04. gilt jetzt RoBA, Jagdpächter müssen mit dem Verpächter für das Rehwild eine Zielvorgabe aushandeln. Grundlage hierzu ist das Forstliche Gutachten und Erkenntnisse des Pächters und Verpächters.
  • Im Kreis fanden an 2 Terminen Jägerprüfungen statt, 63 Jäger-Prüflinge wurden geprüft, 6 haben nicht bestanden.
  • Ab 2017 soll bei gemeinschaftlichen Jagdbezirken 19 % MwSt. erhoben werden. Wenn von der Jagdgenossenschaft bis Ende 2016 eine Option beim Finanzamt eingegeben wurde greift dieses erst ab 2021. Der KJM hat alle Jagdgenossenschaften angeschrieben, nur wenige haben geantwortet. Falls aufgrund des Pachtvertrages ab 2017 beim Jagdpächter MwSt. erhoben wird, bitte den KJM informieren.
  • Die Wildschadenschätzer benötigen jetzt eine Aus- und Fortbildung.  Harald Zolg und Stefan Grundler, beide Landwirt und Jäger wurden geschult und von der UJB bestätigt. Ehemalige Wildschadenschätzer sind auslaufend.
  • Wildschadenschätzer sind Parteiengutachter; wer bestellt bezahlt!
  • Das Artenschutzprogramm des LJV dient der Niederwildhege zur Verbesserung von Äsung und Deckung. Für Offenland stehen 2 Mischungen je nach Boden, ph Wert zur Verfügung. Die notwendige Saatmenge ist 13 bis 15 kg/ha, bitte jeweils bis 15.  März beim KJM bestellen.
  • 3 Vorstandssitzungen waren im vergangenen Jahr.
  • Mit voller Delegierten Zahl war die Kreisjägerschaft am Landesjägertag vertreten.
  • Der KJM bearbeitete Stellungnahmen zu Anfragen des LRA, besuchte den Bundesjägertag, verschiedene Treffen der KJM im Bezirk FR, hatte Termin mit Naturschutz, Sielmann-Stiftung, LEV, Flurneuordnung und Jagdbeirat
  • Der kommende Landesjägertag ist am 29.04.17 in Wiesloch. Der Kreisverein wird möglichst mit voller Delegierten-Zahl anreisen.

Als Wildtierbeauftragter berichtet der KJM:

  • 5 Luchse sind in BaWü unterwegs. Zurzeit trägt kein Luchs einen Sender, ein Einfangen war nicht möglich. Alle Luchse sind männlich und kommen aus der Schweiz. Ein Luchs wurde in Mauenheim über eine Wildkamera aufgenommen, am Hohenstoffeln gibt es immer wieder Hinweise auf ein mögliches Vorkommen. Tätig waren die Beauftragten bezüglich Standsicherheit eines Strommasts auf dem Bodanrück, auch Biber im Stockacher Raum beschäftigten Herrn Kirchmann. Die im RP FR zuständige Biberbeauftragte, Frau Bettina Sättele (Tel. 01743012716), wäre die zuständige Person, Herr Landrat Hämmerle wurde diesbezüglich vom KJM angesprochen.
  • Die Wildtierbeauftragten soll auch bei Problemen von Wildtieren in menschlichen Wohnbereichen hinzugerufen werden (Gehört zum Aufgabenkatalog)
  • Bei gerissenen Wildtierfunden bitte unverzüglich Herrn Ludger Feld, Kurt Kirchmann Karlheinz Störzer oder neu Peter Baumann (beim KFA 07531-8002102, mobil 0176180014539) anrufen und den Riss unversehrt liegen lassen, danach werden Wildkameras montiert, ggfs.  genetische Proben entnommen.
  • Im vergangenen Jagdjahr kamen 1380 Wildschweine zur Strecke, plus 130 Stück Fallwild/Unfallwild, insgesamt 1510. In diesem Jagdjahr wurden bis 20. Feb. 864 Sauen auf Trichinen untersucht, bis Jagd-Jahres-Ende wird eine Strecke von ca. 1000 Sauen erwartet.       
  • Dicht an der Grenze in CH wurden Wölfe bestätigt und können jederzeit bei uns auftreten; bitte Verdacht sofort melden.

Wildkrankheiten:

  • Zu Monitoring sind die Jäger nach einer neuen Bundes-VO verpflichtet. Das vollzogene Monitoring auf Tollwut, ASP, ESP und Blauzungenkrankheit verlief negativ. Bei ASP werden künftig mehr Untersuchungen (67 Wildschwein-Proben insbesondere alles Fall wild/Unfallwild) gefordert. Bitte hierzu möglichst alles Unfallwild dem Veterinäramt zur Untersuchung zur Verfügung stellen. Fallwild ist mit Tupferproben (von ausgetretenem Schweiß) zu beproben.
  • Aujetzkysche Krankheit (AK) wurde bei 24 Proben in den Kreisen Ravensburg, Main-Tauber, Neckar-Odenwald, Heilbronn festgestellt. Diese Krankheit ist für Hunde immer tödlich. Bitte daher keine Hunde am Streckenplatz freilaufen lassen. Nach der Jagd gehören Hunde in den Pkw.
  • Geflügelpest: In diesem Herbst/Winter hatten wir einen starken Einbruch der klassischen Geflügelpest – Aviäre Influenza (=AI). Ab November 16 wurden gleichzeitig am Plönersee, in Schleswig-Holstein und am Bodensee meist tote Reiherenten gefunden. Der hochpathogene Virus AI H5N8 wurde nachgewiesen. Die Infektion erfasste ganz Deutschland und gelangte bis nach Spanien. Auch Hausgeflügel wurde in versch. Bundesländern befallen und Bestände mussten gekeult werden. Bis 13.02.17 wurden in der BRD über 710 positive Befunde bei Wildvögeln und 69 Ausbrüche in Geflügelhaltungen, Zoos und Wildparks gemeldet. Bei erlegten Enten wurden Tupferproben entnommen, einige waren positiv. Bitte totes Wasserwild zur Beprobung bringen. Im kommenden Herbst ist wieder Monitoring von Enten angesagt.
  • Staupe und Räude wurde laufend beim Fuchs nachgewiesen. Räude ist keine meldepflichtige Krankheit, wird daher statistisch nicht erfasst. Beide Krankheiten haben den Fuchs- Bestand deutlich reduziert.  Die Krankheiten verursachen ein längeres Leiden (Staupe 14 Tage, Räude bis zu 6 Monaten). Bitte ab sofort gefundene Füchse im „Totfundkataster“ melden.
  • Bitte intensiv alles Fallwild untersuchen lassen. Diese Untersuchung bei Sauen ist zur Erkennung der ASP gesetzliche Pflicht. Die Einsendung von Füchsen zur Untersuchung auf Tollwut ebenfalls und der Einsender wird hier mit 25 € entschädigt. Bei Sauen werden Schweiß- Tupferproben entnommen, Untersuchungsset’s hierzu liegen bei den HR-Leitern.
  • Zur Balgverwertung sind im Kreis jetzt 2 Gefriertruhen (Hemmenhofen bei Willi Böhler, Kirchsteig 1 und bei der LJS Dornsberg) aufgestellt. In Hemmenhofen sind schon 19 Füchse eingefroren.
  • Im Jäger wurde das vom DJV und LJV geschaffene „Totfundkataster“ beschrieben, der KJM hat hierzu den HR`en eine Bedienungsanweisung zugeleitet. Im Kataster sind bis jetzt nur wenige Eintragungen erfolgt. Dieses Kataster müssen wir nutzen. Die Öffentlichkeit kann daraus ableiten wie und wo Wildtiere und welche Wildtiere sterben und wo Schwerpunkte liegen.
  • Zur Radioaktivität-Untersuchung kamen 31 Wildschwein-Proben. Alle Werte lagen deutlich unter dem Grenzwert.

 

Berichte der Obleute:

Frau Christel Jäger, Bläser: Bericht siehe Anlage 3

 

Herr Markus Huber, Hunde:  In dem Jahr war keine Hundeprüfung. Er war insgesamt auf 87 Nachsuchen, leider kommen aus unserem Kreis nur wenige Nachfrage. Er tritt das Amt nicht mehr an.

 

Herr Lars Rebl, Schützen:  Siehe Anlage 4

 

Herr Carsten Bohn, Presse: Die Veröffentlichungen waren in unserer Verbandszeitung oder der Örtlichen Presse. Herr Bohn tritt das Amt nicht mehr an.

 

Herr Kurt Kirchmann, Jugend, Lernort Natur:

Viele Besuche waren in Kindergärten, und Schulen. Weitere Auftritte waren nahezu landesweit. Seit März 1992 engagiert sich Herr Kirchmann und ist somit 25 Jahre aktiv mit diesem Thema betraut. Herr Kirchmann war auch beim vergangenen Bundes-Jäger-Tag aktiv dabei. Er bedankt sich bei allen die Unterstützung geleistet haben, besonderes jedoch bei seiner Lebenspartnerin.

 

KJM Dr. Karlheinz Störzer, Natur- und Umweltschutz:

Die Hasenzählung wurde in 6 Revieren vollzogen und hat eine Besatzdichte von 8-10/100 ha ergeben. Die WFS hat zum Feldhasen festgestellt.

  • Vielerorts in geringerer Dichte als vor Jahrzehnten
  • Aber noch flächendeckend vorhanden
  • In günstigen Gebieten noch zahlreich
  • Und noch kein Kandidat für die rote Liste

Was hilft dem Hasen und anderem Niederwild:

  • Wegränder erhalten und diese erst im Sept. mähen
  • Ackerrandstreifen, Blühstreifen erhalten
  • Brachflächen, Feldhecken erhalten, anlegen
  • Winterfütterung mit Zuckerrüben und Karotten
  • Stoppelacker erst im Frühjahr pflügen
  • Wildtierschonende Mahd von innen nach außen

Der LJV will mit den Grundstückseigentümern unter wissenschaftlicher Begleitung mit der WFS für eine „Allianz für das Niederwild“ werben. Die Zeit ist hierzu überreif bevor die ersten Gebiete ohne Hasenbesatz sind. Der Hase ist nur ein Synonym für viele andere Arten. Das Greening-Programm ist ein erster Schritt, wir müssen mit den Landwirten Kontakt aufbauen. Der Verein Rehrettung Hegau-Bodensee hat in dem vergangenen Jahr 30 Kitze aufgefunden und somit gerettet. Wünschenswert wäre wenn noch mehr Pächter dem Verein beitreten oder diesen mit einer Spende unterstützen. Drei Managementpläne sind jetzt erlassen; keine jagdlichen Beschränkungen aber Vorgaben zur Bewirtschaftung-Verschlechterungsverbot.

 

Der KJM hat somit seinen letzten Bericht über das abgelaufene Jahr abgegeben. Er bedankt sich bei den Behörden für die Zusammenarbeit, bei den Jägern für das Vertrauen und bei der Vorstandschaft für die Mitarbeit.

 

TOP 6 Entlastung der Vorstandschaft:

Herr Harro Harmel nimmt die Entlastung vor: Er bedankt sich im Namen aller Jäger für das enorme Engagement des KJM und für den geleisteten Einsatz der gesamten Vorstandschaft.

Er schlägt eine Entlastung einschließlich der Obleute (ohne Kasse) vor. Seine Frage Zur Entlastung in die Versammlung ergab eine einstimmige Zustimmung bei Enthaltung der Betroffenen.

 

TOP 7 Götz Crocoll Kassenbericht:

siehe Anlage 5

 

TOP 8 Kassenprüfung:

Die Kassenprüfung durch Herrn Beetz und Gohl ergab keine Beanstandungen und belegten eine gewissenhafte Kassenführung.

 

TOP 9 Entlastung der Kasse:

Herr Harmel erhält auch zu dieser Entlastung das Mandat. Er bedankt sich für die Kassenarbeit im Namen der Jägerschaft. Seine Frage in die Versammlung ergab eine einstimmige Zustimmung bei Enthaltung des Betroffenen.

 

TOP 10 Satzungsänderung, Datenschutzrichtlinie und Satzungsneufassung:

Siehe Anlage6

Die Satzung sollte geändert werden in

  • Voranstellung einer Anmerkung
  • §4 Abs. 3 – Entzerrung der Wahl der Vorstandsmitglieder
  • §5 Abs1 Nr. 9 Beschlussfassung über Satzungsänderung
  • § 7 Mitgliedschaft und Datenschutz
  • § 11 Abs. 3 Auflösung des Vereines und Vermögensverbleib und
  • einige redaktionelle Verbesserungen.

Der Versammlung wurden die Änderungen und deren Erfordernisse vorgestellt. Die Anwesenden wurden zur Diskussion aufgefordert. Es erfolgten keine Wortmeldungen. Die anschließende Abstimmung ergab eine einstimmige Zustimmung, somit sind die Satzungsänderungen angenommen und einer Neufassung der Satzung wurde zugestimmt (Anlage).

Zum Datenschutz wurde eine Richtlinie erarbeitet. Diese wurde von der Vorstandschaft beschlossen. Mit der Einladung zu der Hauptversammlung wurden alle Mitglieder auf die Vorgaben der jetzt hierzu gültigen Gesetze und VO hingewiesen. Die Mitglieder wurden mit einem Beiblatt aufgefordert zu verschiedenen Fragen Stellung zu nehmen und das Blatt unterschrieben zurückzugeben. Dieses Blatt muss unbedingt an den jeweiligen Hegeringleiter zurückgegeben werden.

 

TOP 12 Wahlen:

An Wahlvorschlägen gingen beim Schriftführer insgesamt keine Wünsche und Anträge ein.

Zu diesem Punkt wurde der Rechtsanwalt Herr Jochen Seyfried als Wahlleiter vorgeschlagen und gewählt. Es steht die gesamte Vorstandschaft zur Wahl:

 

KJM: Als Kandidat hat sich Herr Kurt Kirchmann gemeldet und steht zur Verfügung: Herr Kirchmann stellt sich der Versammlung kurz vor. Der Wahlleiter fragt ob es weitere Kandidaten gibt, dies ist nicht so. Nach der Satzung kann bei einem Kandidaten und auf Wunsch der Versammlung die Wahl per Akklamation erfolgen. Die Wahl erfolgte ohne Gegenstimme bei Enthaltung des Betroffenen. Herr Kirchmann hat auf Befragen die Wahl angenommen und der Versammlung für das Vertrauen bedankt.

 

Stellvertretender KJM, Kandidat für 2 Jahr ist Herr Hans-Michael Peisert: Der Wahlleiter stellt fest, dass der Kandidat noch zur Verfügung steht, und wickelt die Wahl wie zuvor ab. Die Wahl per Akklamation ergab ebenfalls eine einstimmige Zustimmung, der Herr Peisert nahm die Wahl an.

 

Schriftführer, Wahl für 4 Jahre: Als Kandidat stellte Herr Franz Sackmann zur Verfügung und steht noch zur Verfügung. Herr Sackmann stellt sich kurz vor. Wie bisher hat sich die Versammlung zum Wahlablauf entschieden. Die Wahl ergab ebenfalls keine Gegenstimme bei Enthaltung des Betroffenen. Der Kandidat hat die Wahl angenommen.

 

Schatzmeister, Wahl für 2 Jahre: der seitherige Schatzmeister stellt sich wieder zur Wahl und ist bereit. Auch hier wird die Versammlung um die Modalitäten befragt und entschied wie vordem. Die Wahl ergab ebenfalls keine Gegenstimme bei Enthaltung des Betroffenen. Der Kandidat hat ebenfalls angenommen.

 

Beauftragte für Natur- und Umweltschutz, Wahl für 2 Jahre: Der Kandidat ist wie seither Dr. Störzer und er steht zur Verfügung. Die Befragung der Versammlung ergab keinen Änderungsablauf. Die Wahl ergab keine Gegenstimme bei Enthaltung des Betroffenen. Der Kandidat nahm die Wahl an.

 

Beauftragte(r) für Jugendarbeit, Wahl für 4 Jahre: Als Kandidatin stellt sich Frau Nikola Grundler, steht zur Verfügung und stellt sich ebenfalls in aller Kürze vor. Auch diese Wahl erfolgte im gleichen Modus. Das Ergebnis ist wiederum ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung (Betroffene). Frau Grundler nimmt die Wahl an und nach ihrer Niederkunft wird Sie intensiv mit Kurt Kirchmann zusammenarbeiten.

 

Pressewart, Wahl für 4 Jahre: Als Kandidat steht Herr Björn Zanger zur Verfügung, ist bereit und stellt sich ebenfalls vor. Auch hier ergab der Wahlablauf keine Änderungswünsche. Die Wahl war ebenfalls ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung. Der Kandidat nimmt die Wahl an.

 

Kassenprüfer, Wahl für 2 Jahre: Die seitherigen Kassenprüfer stehen wieder zur Verfügung. Wahlablauf unverändert und Ergebnis einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen. Herr Beetz und Herr Gohl nehmen die Wahl an.

 

Obleute Hunde, Wahl für 4 Jahre: Als Kandidat steht Frau Annelie Schmidberger zur Verfügung und stellt sich ebenfalls sehr kurz vor. Die Wahl im gewohnten Rahmen war ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung.

 

Obleute Bläser und Schützen, Wahl für 4 Jahre:  Die bisherigen Kandidaten Frau Jäger und Herr Rebl stehen zur Verfügung und sind bereit. Auch hier ergab die Wahl keine Gegenstimme bei jeweiliger Enthaltung.

Somit ist die Wahl beendet, dem Wahlleiter wird für seinen souveränen Vollzug gedankt.

 

TOP 13 Wünsche und Anträge:

Auch hierzu ging beim Schriftführer nichts ein. Aus der Versammlung gab es ebenfalls keine Wortmeldungen.

 

KJM Dr. Störzer wünscht nun zum Schluss der neuen Vorstandschaft ein gutes Gelingen.

 

Der neue KJM Kirchmann ergriff das Wort:

Er bedankt sich bei der bisherigen Vorstandschaft. Bittet alle Jäger um aktive Mithilfe das Thema Jagd in der Gesellschaft auf breitere Füße zu bekommen.

Anlässe hierbei sind u.a.:

  • Aktion Fellwechsel,
  • JWMG umsetzen,
  • Kinderferienprogramme, Jäger machen mit,
  • Aktion Jagd erleben, Jäger laden interessierte ein.

 

Die Jagdhornbläser beenden die Versammlung mit einigen Stücken.

 

gez. Roland Deggelmann                      Dr. Störzer, KJM                                Jochen Seyfried, Wahlleiter          

Erstellt am 18.04.2017
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