Hundearbeit nach dem Schuss!

Hundekurs konnte auch in 2020 erfolgreich abgeschlossen werden, natürlich unter Corona-bedingten Einschränkungen.

Erstellt am 15.12.2020

Trotz Coronajahr mit allen damit verbundenen Schwierigkeiten gibt es wie in jedem Jahr eine Generation junger Hunde die zum Jagdhelfer ausgebildet und geprüft werden muss.

 

Nachdem es anfänglich noch viele Unklarheiten gab wie man einen den Hygieneregeln entsprechende Ausbildungskurs durchführen könnte kam dann im späten Frühjahr eine entsprechende Anleitung vom Landesjagdverband die Möglichkeiten eröffnete regelkonform das zu machen was wir alle wollten, nämlich gemeinsam mit unseren jungen Hunden arbeiten und sie auf ihre kommenden Aufgaben vorbereiten.

 

Die jagdliche Brauchbarkeit ist mittlerweile in verschiedene Teilbereiche aufgegliedert. Das Modul 1, oder die Grundausbildung hat als wesentliches Leistungsfach die Arbeit auf der Schweißfährte neben der Schussfestigkeit und dem Grundgehorsam mit Sitz, Platz, Bleib und Hier sowie die Leinenführigkeit im Umfang. Darauf aufbauend sind im Modul 2 die Feldfächer wie Arbeit auf der Kaninchen Schleppe mit Apport und freie Suche nach nicht sichtigem Federwild ebenfalls mit Apport enthalten. 

 

Also hatten die Ausbilder Udo Waibel, Udo Langbein und unser Hundeobmann Bernhard Sawetzki einiges an Aufgaben vor sich. Den gesamten Frühsommer wurde jeden Sonntag morgen mit den Hunden gearbeitet. Zusätzlich waren die Ausbilder und Kursteilnehmer ab Ende Juni auch zusätzlich am späten Samstagnachmittag aufgerufen die Übernachtschweißfährten für den Sonntag vorzubereiten. 

Neben der intensiven Schweißarbeit waren ganz regelmäßig Gehorsamsübungen aller Art auf dem Programm und sobald hier eine verlässliche Grundlage geschaffen war ging es mit den Kandidaten die die Brauchbarkeit im Feld erwerben wollten raus aus dem Forst aufs Feld bei Edensbach. Selbstverständlich bekamen die Kursteilnehmer immer auch noch Hausaufgaben sodass nach 16 Wochenenden prüfungsbereite Gespanne der Prüfung entgegenfieberten.

 

Allerdings hatte Corona auch hier die Hand im Spiel da bei allen Zuchtvereinen die Frühjahrsprüfungen ausgefallen waren und nun im Herbst überall Prüfungen abgehalten werden mussten. In Anbetracht der Tatsache das nur eine begrenzte Anzahl an Verbandsrichtern zur Verfügung steht war es bereits eine glückliche Fügung das letztlich Anfang November dann die Prüfung an zwei aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt werden konnte.

 

Gut Ding will Weile haben und so erstaunt es nicht das alle Prüflinge aufgrund der guten Vorbereitung alle jeweils gemeldeten Prüfungsteile bestehen konnten. Ein voller Erfolg!

Den können sich die Hunde, die Führer aber v.a. auch das Ausbilderteam auf die Fahnen schreiben den ganz so klappt es bei weitem nicht bei jedem Mal.

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