DIE NACHSUCHE – Das oberste Gebot der WAIDGERECHTIGKEIT

Die Nachsuche nach dem Schuss ist für alle Jäger eine Verpflichtung. Oberstes Gebot bei der Jagd ist die Vermeidung von Leiden.

Erstellt am 12.05.2021

Bundesjagdgesetz § 22a Abs. 1 "Um krank geschossenes Wild vor vermeidbaren Schmerzen oder Leiden zu bewahren, ist dieses unverzüglich zu erlegen; ..."

 

Die Durchführung einer (professionellen) Nachsuche ist für uns Jägerinnen und Jäger Verpflichtung und Selbstverständnis.

 

Ein möglicherweise krank geschossenen Stück Wild muss schnellst möglich von seinen Leiden erlöst werden. Dazu gehört aber auch die konsequente Durchführung einer Kontrollsuche. Diese Kontrollsuche ist auch dann verpflichtend, wenn vieles dafür spricht, das Wild nicht verletzt zu haben.

 

Zur Nachsuche ist mindestens ein brauchbarer Jagdhund einzusetzen. Sobald es Erkenntnisse gibt das es sich um eine schwere Nachsuche handeln könnte sollten umgehend unsere Spezialisten angefordert werden. Der normale brauchbare Jagdhund ist bei sehr anspruchsvollen und langen Nachsuchen oftmals überfordert und die Nachsuche führt dann nicht zum notwendigen Erfolg. Ein gewöhnlicher Hof- oder Familienhund zum Beispiel ist von vorne herein als ungeeignet zu betrachten. Die absolute Mindestanforderung ist die Brauchbarkeit des Jagdhundes.

 

Für die Spezialisten bei den Nachsuchegespannen führt eine solche, oftmals bereits längere Suche vorab und die damit verbundene Verzögerung und negative Beeinflussung der Spur aber zu erhöhtem Aufwand. Es bringt auch das Risiko mit, das selbst das sehr erfahrene Gespann eine Spur nicht mehr ausarbeiten kann. 

 

Wir bitten daher alle Jägerinnen und Jäger nach der Kontrolle des Anschusses abzuwägen ob der eigene Hund oder der eines Bekannten auch wirklich ausreicht oder ob es nicht besser ist gleich einen Spezialisten anzurufen. Unsere Anerkannten Nachsuchegespanne stehen zur Verfügung. Zusätzlich haben wir im Landkreis auch noch weitere sehr gut ausgebildete und erfahrene Gespanne. Nutzen Sie diese! 

 

Informationen zu den Nachsuchegespannen im Landkreis finden Sie in der Rubrik Hundewesen.

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