Augen auf im Revier!

Es scheinen gut organisierte Wilderer aktiv zu sein! Es sind bereits eine Reihe von Beobachtungen mit der KJV geteilt worden und auch bei den Behörden wurden verdächtige Beobachtungen gemeldet bzw. Anzeigen gegen Unbekannt gestellt

Erstellt am 23.08.2019

Wir möchten Sie nun bitten, das sie die KJV Geschäftsstelle ebenfalls in Kenntnis setzen, wenn sie bei der Polizei Meldungen über unklare Schüsse, Fahrzeuge / Kennzeichen oder aufgefundenes, angeschossenes Wild in ihrem Revier machen. Wir wären dann in der Lage aus unserer übergeordneten Sicht zum Lagebild beizutragen. Wir sammeln bereits seit einiger Zeit Indizien zu diesem unerfreulichen Thema und stehen im Kontakt mit den Behörden. Meldungen bitte am besten per Mail an info@jaeger-rv.de

 

Wenn bisher vertrautes Wild plötzlich bei jedem Auto flüchtet, kann dies bereits ein Hinweis auf unklare Aktivitäten in Ihrem Revier sein!

 

Unklare Schüsse, speziell mitten in der Nacht aber durchaus auch tagsüber, verdächtige Fahrzeuge im Revier oder gar aufgefundenes, angeschossenes Wild sind weitere Indizien für möglicherweise kriminelle Machenschaften im Revier.

Das gewilderte Wildbret wird natürlich auch vermarktet. Dies ist einer der Ansätze die zur Ergreifung der Täter führen können.

Sollte Ihnen Wild angeboten werden das in der Art und Menge nicht aus den angegebenen Quellen stammen kann ist dies sicher auch ein Grund aufmerksam zu werden und auch die KJV Geschäftsstelle zu informieren. Ebenso ist es interessant zu wissen ob jahrelange Großabnehmer des Wildbrets aus ihrer Jagd plötzlich deutlich weniger oder keinen Bedarf mehr haben.

Sowohl die Polizei als auch die untere Jagdbehörde und die Veterinärbehörden sind alarmiert.

Die strafrechtlichen Konsequenzen für die Wilderer, insbesondere falls es sich um Jagdscheininhaber handeln sollte, sind klar. 

Diejenigen die Wild unklarer Herkunft in den Verkehr bringen haben ebenfalls ein Problem da davon ausgegangen werden muss das die Lebendschau vor dem erlegen nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde und somit genussuntaugliches Fleisch als Lebensmittel in den Verkehr gebracht wurde.

Es sollte den entsprechenden Gastronomen/Metzgereien klar sein das dies u.U. auch zur Betriebsschließung führen kann bzw. weitere unangenehme Prüfungen / Kontrollen mit sich bringt.

 

Beobachten, fotografieren, dokumentieren und anzeigen, aber keinesfalls selbst eingreifen – den das ist die Aufgabe der Polizei!

Erstellt am 23.08.2019
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